Tipps für Eltern zur Zusammenarbeit der Logopädie-Praxen mit Ärzten
- Jul 21
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Für eine erfolgreiche Therapie ist ein reibungsloser Informationsfluss zwischen Ihrem Kinderarzt und der Logopädie-Praxis entscheidend. Der wichtigste Tipp für Eltern lautet: Fordern Sie aktiv den Therapiebericht an und leiten Sie ihn selbst weiter.
Hier ist der konkrete Fahrplan, wie Sie die Zusammenarbeit der Fachleute optimal steuern:
Den Informationsfluss sichern
Berichtspflicht vereinbaren: Bitten Sie die Logopädin direkt zu Therapiebeginn, einen schriftlichen Therapiebericht für den Arzt zu verfassen.
Bericht selbst mitnehmen: Verlassen Sie sich nicht darauf, dass der Bericht automatisch per Post oder Fax beim Arzt ankommt. Nehmen Sie ihn gedruckt zum nächsten Arzttermin mit.
Schweigepflichtsentbindung unterschreiben: Erlauben Sie beiden Seiten formlos und schriftlich, sich bei dringenden Fragen direkt telefonisch auszutauschen.
Vorbereitung auf den Arztbesuch (Folgerezept)
Termine rechtzeitig abstimmen: Planen Sie den Kontrolltermin beim Kinderarzt ca. 2 bis 3 Wochen vor dem Ende der aktuellen Verordnung (meist nach der 8. oder 9. Therapieeinheit).
Fristen beachten: Ein neues Folgerezept (Heilmittelverordnung) darf keine zu große zeitliche Lücke zur vorherigen Behandlung aufweisen, da sie sonst verfällt.
Konkrete Fortschritte benennen: Notieren Sie sich vor dem Arztbesuch zwei bis drei positive Veränderungen im Alltag Ihres Kindes, um den Erfolg der Therapie zu belegen.
Die Rolle des Arztes verstehen
Arzt behält die Budgetkontrolle: Nur der Arzt entscheidet medizinisch, ob weitere Einheiten notwendig sind. Die Logopädin gibt hierfür eine fachliche Empfehlung ab.




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